Solar Loops
Adaptive Leichtbau-Architektur mit organischer Photovoltaik
Experimentelle Architektur mit organischer Photovoltaik
Ausgestellt auf dem Superbloom Festival im Olympiapark München – entwickelt von Studierenden der Frankfurt University of Applied Sciences unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Timo Carl, mit technischer Beratung durch ASCA.
Solar Loops ist ein visionäres Leichtbaukonzept, das Architektur, Energie und Leichtigkeit in einer fließenden Struktur vereint. Entwickelt als interdisziplinäres Forschungs- und Entwurfsprojekt an der Frankfurt University of Applied Sciences, zeigt die Installation, wie sich organische Photovoltaik (OPV) als aktives und zugleich ästhetisches Gestaltungselement in textile und flexible Strukturen integrieren lässt.
Die Konstruktion besteht aus 36 gebogenen Loops aus transluzentem Polycarbonat, die sich zu einem knotenartigen räumlichen Gefüge verbinden. Eingehängt in ein tragendes Seilnetz, entsteht eine dynamische Form, die auf Licht, Bewegung und Perspektive reagiert. Die in die Oberfläche integrierte organische Photovoltaik von ASCA erzeugt Energie für Beleuchtung und Kleinverbraucher und zeigt, wie leichtgewichtige OPV-Systeme im architektonischen Maßstab erlebbar werden können.
Das Projekt wurde im Rahmen eines Masterstudios am Institut für Architektur der Frankfurt UAS entwickelt. Hafis Hermann Issa begleitete das Projekt als Co-Betreuer und lieferte gestalterische wie technische Beratung zur Integration der OPV-Technologie in die komplexe Geometrie der gebogenen Elemente.
Die Installation wurde erstmals im Rahmen des Superbloom Festivals 2024 im Olympiapark München gezeigt und verdeutlicht das Potenzial organischer Photovoltaik im Kontext experimenteller Architektur, Leichtbau und Energieästhetik.
Projektpartner
- Frankfurt University of Applied Sciences – Leitung Prof. Dr.-Ing. Timo Carl
- Design & Umsetzung: Masterstudierende Architektur
- Technische Beratung & OPV-Integration: ASCA GmbH & Co. KG / Hafis Hermann Issa
- Seilnetzstruktur: Carl Stahl Architektur
- Erstinstallation: Superbloom Festival, Olympiapark München
Technische und gestalterische Besonderheiten
- 36 gebogene Polycarbonat-Loops (2 mm)
- Eingehängt in ein tragendes Seilnetz
- Integration flexibler, transluzenter OPV-Module
- Energieautarke Struktur für Beleuchtung und Kleinverbraucher
- Demonstration des Potenzials von OPV im Leichtbau und temporärer Architektur